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... meets Jazz

 

Uwe Korn
Klassik meets Jazz
Classics Meet Jazz

for piano Vol.1

mit CD (Studio Tonmeister, Mainz)

SCHOTT ED 20177

USA/CAN: HL 49016809

 

 

 

Inhalt / Contents:
Der Barbier von Sevilla (Rossini) - The Barber’s Swing
Badinerie (Bach) - Goodinery
Toccata d-Moll (Bach) - Jazz Toccata
Gavotte (Lully) - Blue Gavotte
Sinfonie mit dem Paukenschlag (Haydn) - Surprise Samba
Caprice Nr.24 (Paganini) - Capricho Latino
Sarabande d-Moll (Händel) - Sarabanda Rock
Donauwellen (Ivanovici) - Blue Danube Waves
Habanera aus “Carmen” (Bizet) - Habanera con Cigarro
Sonate A-Dur Thema aus dem 1. Satz (Mozart) - Mozart Goes Blues
Die Moldau (Smetana) - Moldau at Night
 Triumph-Marsch aus Aida (Verdi) - Aida Groove
Die Wut über den verlorenen Groschen (Beethoven) - Lost Penny Rag
Träumerei (Schumann) - Dreamery
Czardas (Monti) - Jazz Czardas
Lied der Solvejg (Grieg) - Solvejg’s Bossa
In der Halle des Bergkönigs aus Peer Gynt (Grieg) - The Mountain King’s Mood
Lamento d’Arianna (Monteverdi) - Ariana’s Dream
Ungarischer Tanz Nr.5 (Brams) - Hungarian Salsa No.5
O Fortuna aus “Carmina Burana” (Orff) - A Fortune for a Tune

    

   Dieses Heft enthält 20 berühmte Themen der Musikgeschichte von J S. Bach bis Carl Orff. Einige sind original für Klavier komponiert, die meisten wurden jedoch auf Grundlage der Partituren sorgfältig auf das Klavier übertragen. Dabei wurde sowohl auf gute Spielbarkeit als auch auf behutsame Umsetzung der Notenvorlage geachtet. Jedem Stück wurde eine jazzige Interpretation beigefügt, die entweder für sich alleine oder direkt im Anschluss an das “Original” gespielt werden kann.

   Vielleicht wird dabei deutlich, dass “Klassik” und Jazz gar nicht so weit voneinander entfernt sind, sondern dass in den “alten” Stücken schon vieles enthalten ist, was im Jazz und in jazzverwandter Musik wichtig wurde. Steckt in Lullys “Gavotte” nicht etwa eins der berühmtesten Jazz-Themen schon drin? Vielleicht hilft die “Blue Gavotte” weiter. Mozarts Thema der A-Dur-Sonate (KV 331) bedarf nicht vieler rhythmischer Veränderungen, um es in einen Blues zu verwandeln (“Mozart Goes Blues”). Der ostinate Bass in Orffs “O Fortuna” mit seinem treibenden Rhythmus würde, etwas variiert, einer modernen Jazzrock-Formation gut anstehen (“A Fortune for a Tune”). Was haben Bizets “Habanera”, Brahms “Ungarischer Tanz Nr. 5" und Paganinis “Caprice Nr. 24" gemeinsam? Warum eignen sie sich so gut als Salsa-Musik (“Habanera con Cigarro”, “Hungarian Salsa No.5 ", “Capricho Latino”)?
    This volume contains a wide selection of famous musical themesfrom Bach to Carl Orff. Some of them were originally written for the piano; the other pieces are carefully arranged to make them easy to play on the piano. Each piece is followed with a Jazz Interpretation, which can either be played alone or alongside the 'original' version.

   Perhaps this will show that the 'classics' are not all that far removed from jazz, and that music of earlier periods contains many of the essential characteristics of jazz. Doesn't Lully's 'Gavotte', for instance, contain one of the most famous jazz themes ever? The 'Blue Gavotte' may make this clearer. The theme from Mozart's Sonata in A major (K 331) doesn't require many rhythmic changes to give it a blues flavour ('Mozart Goes Blues'). The driving rhythm of the ostinato bass in Carl Orff's 'O Fortuna' would suit modern jazz-rock performers well, with a few small changes ('A Fortune for a Tune'). What do Bizet's 'Habanera', Brahms' 'Hungarian Dance No.5' and Paganini's 'Caprice No. 24' have in common? Why have l turned them into salsa music ('Habanera con Cigarro', 'Hungarian Salsa No.5', 'Capriccio Latino')?

 

   "Dass Bach im tiefsten Grunde seines Herzens ein echter Jazzer gewesen sein muss, davon haben sich mittlerweile ja Heerscharen von Soul- und Bebop, Salsa- und Swingfreunden überzeugt. Aber genügen nur wenige Handgriffe, um aus dem Kopfsatz einer Mozart-Sonate einen echten Blues zu machen? Hat Jean-Baptiste Lully in seinen Gavotten etwa schon vorausgeahnt, was George Gershwin eines Tages schreiben würde? Hätte Carl Orff nicht viel lieber mit Udo Lindenberg in schummrigen Hamburger Hafenclubs Jazzrock-Orgien gefeiert, statt an Bayrischen Musikhochschulen Kompositionsunterricht zu erteilen? Und verbindet Johannes Brahms und Fidel Castro wirklich nur die gemeinsame Liebe zu einer guten Havanna-Zigarre?
    Mit leichter Feder und viel Witz geht Uwe Korn dieser und anderen Fragen nach: Wie lässt sich aus 20 Klassikern von Wunschkonzertformat mittels geschickter Umdeutung harmonischer Verläufe, rhythmischer Verlagerungen und frecher Akzentverschiebungen ein neues Stück gewinnen, das bei echten Jazzern nicht nur auf freundliches Achselzucken stößt, sondern als authentisch angenommen wird – und bei dem das Original in jedem einzelnen Takt durchschimmert? Und so wird aus Joseph Haydns „Paukenschlag-Andante“ eine spritzige Samba, aus der Bach’schen „Bad“-inerie eine „Good“-inerie und aus Brahms‘ „Ungarischem Tanz“ ein sehr karibischer Salsa.
    Uwe Korn hat sich dieser Aufgabe mit viel handwerklichem Geschick und einer überbordenden Fantasie angenommen und präsentiert zwei mal zwanzig alte und neue Klassiker, mit denen man viel Freude hat. Einmal angefangen, möchte man dieses Heft so schnell nicht mehr aus der Hand legen – und schon gar nicht verleihen. Dann ist es nämlich weg, das schöne Heft …" (Piano News Juli/August 2008)

 


Uwe Korn
Klassik meets Jazz 2
Classics Meet Jazz 2

for piano Vol.2

mit CD (Bauer Studios)

80 Seiten

SCHOTT ED 20537

USA/CAN: HL 49017659

 

Klassik meets Jazz 2

 

 

 

Inhalt / Contents:
Die Forelle (Schubert) - Fish Rag
Kobold (Grieg) - Coolbold
Klavierkonzert a-Moll (Anfang des 1. Satzes) (Grieg) - Tango Concertante
Ungarischer Tanz Nr. 1 (Brams) - Hungarian Salsa No. 1
Sinfonie h-Moll "Unvollendete" Anfang des 1. Satzes (Schubert) - Endless
Halleluja aus "Messiah" (Händel) - Halleluja Rock
La Campanella (Paganini) - Campanella Swing
Knecht Ruprecht (Schumann) - Santa Claus in Bobby's House
Air (Bach) - Air in Blue
Eine kleine Nachtmusik 4. Satz (Mozart) - A Black Night Music
Cancan (Offenbach) - Nacnac
An der schönen blauen Donau (Strauss) - On the Beautiful Blue Mississippi
Sonate Pathétique Einleitung 1.Satz (Beethoven) - Echoes of the Pathétique
Valse op.69 Nr2 (Chopin) - Senor Siminor

 

      Dieses Heft enthält 14 berühmte Themen der Musikgeschichte von Bach bis Offenbach. Einige sind original für Klavier komponiert, die meisten wurden jedoch auf Grundlage der Partituren sorgfältig auf das Klavier übertragen. Wie auch im ersten Band, wurde jedem Stück eine jazzige Interpretation beigefügt, die entweder für sich alleine oder direkt im Anschluss an das „Original" gespielt werden kann. Vielleicht wird dabei deutlich, dass „Klassik" und Jazz gar nicht so weit voneinander entfernt sind und in den „alten" Stücken schon vieles enthalten ist, was im Jazz und in jazzverwandter Musik wichtig wurde.

   Man stelle sich Griegs Klavierkonzert vor, angestimmt auf einem Bandoneón – der Tango ist fertig, da die rhythmische Struktur im Thema schon enthalten ist („Tango Concertante"). Warum eignet sich Brahms‘ Ungarischer Tanz Nr. 1 gut als Salsa(„Hungarian Salsa No.1")? Der Pfeffer ist schon drin! Manchmal erscheinen die Themen auch in neuem Licht: Schuberts Forelle erleidet hier kein schreckliches Schicksal, sondern lebt in einem munteren Ragtime fort („Fish Rag"). Bei Mozart ist die Nacht heiter und freundlich, in „A Black Night Music" zeigt sie ihre dunkle Seite. Da es schwierig ist, eine jazzige Spielweise genau zu notieren, wurde eine CD beigefügt. Sie will nicht die einzig mögliche Interpretation zeigen, sondern als Beispiel und Anregung gelten.
    14 famous themes from music history, from Bach to Offenbach, each with its own jazzy interpretation - just as in Vol. 1. This edition shows that 'classical music' and jazz are not that distant from one another after all. Just imagine Grieg's Piano Concerto played on a bandoneon - and you have got the perfect tango! Brahms' Hungarian Dance No. 1 is also ideal as a salsa ('Hungarian Salsa No.1'). Schubert's trout suffers a terrible fate, here it may continue to live in a lively ragtime ('Fish Rag'). With Mozart, the night is merry and friendly. but 'A Black Night Music' shows its dark side. The accompanying CD provides examples and suggestions as to how all of these pieces can be interpreted.

 

Fortgeschrittene Pianisten werden ihre Freude haben an diesem Ansatz: 14 berühmte Themen der Musikgeschichte, von Bach bis Offenbach, werden präsentiert und jeweils einer jazzigen Bearbeitung gegenübergestellt. Dabei ergibt sich die spannende Gelegenheit, das Stück noch einmal in ganz neuer Färbung zu erleben. Einige Werke sind bereits im Original für Klavier komponiert, andere wurden übertragen. Die jazzige Bearbeitung greift Ideen auf, die direkt dem Original entnommen sind. Das Thema aus Mozarts A-Dur-Sonate geht ganz logisch in einem Blues auf, zwei von Brahms‘ Ungarischen Tänzen werden dank ihres ursprünglichen Temperaments als Salsa wiederbelebt, Schuberts Forelle lebt in einem Ragtime fort, die ehemals schöne blaue Donau wird zum „Beautiful Blue Mississippi“ usw. Die hervorragend eingespielte CD dient nicht nur als eine Möglichkeit der Interpretation und Anregung für jazzige Spielweise, sie ist auch eine hochinteressante Übung, die Noten mitzulesen und dabei die Sinne zu verknüpfen.   (Jazzzeitung 2010/01)

 

Uwe Korn:

Klassik meets Jazz für Flöte und Klavier Classics Meet Jazz for flute and piano
10 Jazz-Fantasien über klassische Themen 10 jazz fantasies on classical themes

mit CD   (Hans-Peter Fink, Flöte)

SCHOTT ED 22249

USA/CAN: HL 49044750

 

Inhalt / Content

Jazz Toccata (based on Toccata BWV 565 by J.S. Bach)

Jazz Badinerie (based on Badinerie from the Orchestral Suite No. 2 by J.S. Bach)

Senor Siminor (based on Valse, op. 69/2 by F. Chopin)

Nacnac (based on Cancan by J. Offenbach)

Capricho Latino (based on Caprice No. 24 by N. Paganini)

Blue Bourrée (based on Bourrée in E minor (BWV 996) by J.S. Bach)

A Black Night Music (based on Eine kleine Nachtmusik by W.A. Mozart)

The Mountain King's Mood (based on "In the Hall of the Mountain King" by E. Grieg)

Habanera con Cigarro (based on Habanera from "Carmen" by G. Bizet)

Jazz Czardas (based on Czardas by V. Monti)

 

Welche Flötistin hat nicht schon davon geträumt, den bombastischen Anfang von Bachs großer d-Moll-Toccata zu spielen, gar zu verjazzen? Uwe Korn hat es einfach getan. Dass Bach (u. a. durch seine schwingenden Pulsationsebenen) Soul- und Bebop-, Salsa- und Swingfreunde zur Imitation und Improvisation anregt, ist nicht neu. So sind auch in dieser Ausgabe drei der zehn Originalgrundlagen von Bach: die genannte Toccata, die Badinerie aus der h-Moll-Suite und die vielgeliebte Lautenbourrée in e-Moll aus BWV 996. Letztere ist in der Version des Rock-Flötisten Ian Anderson bekannt. Korn entscheidet sich für eine ruhigere Version des ursprünglich raschen Tanzes: Blue Bourrée. Wie bei Anderson üblich darf auch hier die Technik, gleichzeitig in die Flöte zu singen und zu spielen, nicht fehlen.
Reichen aber nur wenige Handgriffe aus, um z. B. aus einem Valse von Chopin einen Salsa zu kreieren? Mit Humor und Fantasie gewinnt Uwe Korn mittels handwerklich geschickter Umdeutung harmonischer Verläufe, rhythmischer Verlagerungen und frecher Akzentverschiebungen neue echte Jazz-Stücke.
Außer der berühmten Bach-Badinerie sind die Werke im Original nicht für Flöte geschrieben, vielen FlötistInnen jedoch durch Arrangements schon altbekannt (Czardas von Monti, Paganinis Caprice Nr. 24, Habanera aus Carmen etc.). So funktioniert das ja auch bei den Jazzern: Man improvisiert über einen allen gut bekannten Standard, weil durch die Erwartung die Abwandlungen erst spannend werden.
Fast alle Stücke wurden bereits in den Klavierausgaben der Reihe „Klassik meets Jazz“ veröffentlicht. Im vorliegenden Band spielt die Flöte meist die rechte Hand dessen, was der Pianist in den Klavierheften vorliegen hat, sodass das, was übrig bleibt, leichter zu spielen ist. Dennoch übersteigt der Klavierpart leicht die pianistischen Durchschnittsfähigkeiten einer Flötenlehrkraft im Vom-Blatt-Spiel. Die kurzen, zwei- bis vierminütigen Stücke sind nicht zu virtuos, dennoch anspruchsvoll. Auf einer Schwierigkeitsskala von 1 bis 6 liegen die Stücke für die Flöte etwa bei 4 (obere Mittelstufe). Die Klavierstimme ist mit Fingersätzen versehen. Außer dem erwähnten „Singen und Spielen“, Flatterzunge und Glissando kommen in der Flötenstimme keine ungewöhnlichen Techniken vor.
Auf der CD finden sich mit klassisch schönem Ton sowohl von Flöte als auch Piano technisch und musikalisch sehr gute Interpretationen. Diese reduzierte Besetzung kann daheim gut realisiert werden Die Stücke sind gelungen und das Spielen macht einen Heidenspaß.
Barbara Rosnitschek   (üben & musizieren 5/2015)

 

 

Uwe Korn
Tango meets Jazz

for piano

mit CD (Bauer Studios)

80 Seiten

SCHOTT ED 20878

USA/CAN: HL 49018387

 

Klassik meets Jazz 2

 

 

Klassische Tangos in stiltypischen Bearbeitungen und jazzbeeinflusste Neuinterpretationen, auch tangoinspirierte Neukompositionen. Classical Tangos in typical arrangements and new Interpretations influenced by jazz and new compositions inspired by tango.

 

 

Inhalt Content:
Por una Cabeza (Carlos Gardel) / Caballos Espanolas (Uwe Korn)
El Choclo (Ángel Villoldo) / Choclo con Salsa (Uwe Korn)
Adiós Nonino (Astor Piazzolla) / Preludio del Angel (Uwe Korn)
Tango della Pioggia (Silvio Benfatto) / Pioggia Minore (Uwe Korn)
Jalousie (Jacob Gade) / Le Cigare Jaloux (Uwe Korn)
La Premonición (Uwe Korn) / Tango (Isaac Albéniz)
Fuego Congelado (Uwe Korn) / Blues in Red and Black (Uwe Korn)
Derecho Viejo (Eduardo Arolas) / Derecho Boogie (Uwe Korn)
Tango (Mátyás Seiber) / Little Tango Swing (Uwe Korn)
Tango (Elena Malycheva) / Waltz for Lena (Uwe Korn)


     Tango: Das ist nicht nur eine "klassische" Tanzform, sondern darüberhinaus auch beinahe eine Lebensphilosophie, auf jeden Fall aber ein Vollbad im Strudel der Emotionen. In diesem Heft sind 10 Tangos zusammengestellt, darunter so beliebte wie "Jalousie", "El Choclo", "Por una Cabeza" oder auch neuere Klassiker wie "Adiós Nonino" von Astor Piazzolla". Bei der Bearbeitung für Klavier wurde versucht, dem besonderen Klangbild des Tangos möglichst gerecht zu werden. Jedem Tango ist ein jazziges Stück zur Seite gestellt. Meistens wird der vorausgehende Tango darin in einer jazzverwandten Stilistik neu interpretiert, manchmal aber auch mit einer neuen Komposition paarweise zusammengestellt. Ob Bearbeitung oder Neukomposition, die Idee kommt immer aus dem Tango selbst. So wird beispielsweise aus dem Maiskolben ("El Choclo") Mais mit Soße gemacht ("Choclo con Salsa") und die feurige Eifersucht ("Jalousie") erfasst eine kubanische Zigarre ("Le Cigare Jaloux"). Ein unglücklich Verliebter sucht sein Glück auf der Pferderennbahn ("Por una Cabeza"), empfehlen könnte man ihm spanische Pferde ("Cabalos Espanoles"). Astor Piazzolla schrieb sein Stück "Adiós Nonino" nach dem Tode seines Vaters. Hier verbietet sich eine "Verjazzung". Das darauf folgende "Preludio del Ángel" wurde, inspiriert von Piazzolla und Bach, neu geschrieben.

    Tango is not just a „classic“ dance form: more than that, it almost represents an approach to life. In any case, it involves plunging into a maelstrom of emotions. Ten tangos are brought together in this book, including popular pieces such as “Jalousie”, “El Cholco”, “Por una Cabeza” and modern classics such as “Adiós Nonino” by Astor Piazolla. These piano arrangements aim to do justice to the special sound qualities of the tango, with a jazzy piece presented alongside each tango. In most cases, the preceding tango is reinterpreted in a jazz-related style, though some are paired with new composition. Whether it is an arrangement or a new composition, the idea always comes from the tango. For instance, the corn cob (“El Choclo”) is made into a corn dish with a tangy sauce (“Choclo con Salsa”), while fiery jealousy (“Jalousie”) serves to light a Cuban cigar (“Le Cigare Jaloux”). An unhappy lover tries his luck at the races (“Por una Cabeza”), where he might be advised to bet on Spanish horses (“Cabalos Espanoles”). Astor Piazolla wrote his piece “Adiós Nonino” after the death of his father: jazzing this up would be totally inappropriate. The “Preludio del Ángel” that follows it is a new compositions inspired by Piazolla and Bach.


    „Tango — das ist nicht nur eine ‚klassische‘ Tanzform, sondern darüber hinaus fast eine Lebensphilosophie, auf jeden Fall aber ein ‚Vollbad‘ im Strudel der Emotionen“, heißt es auf dem Cover des 20 Klavierstücke umfassenden Notenbandes Tango Meets Jazz von Uwe Korn. In diesen Strudel der Emotionen begibt sich der Arrangeur auf einem für manche zunächst vielleicht ungewohnten Weg. Der in Süddeutschland lebende Musikpädagoge, Pianist und Komponist stellt einige beliebte und weit über tangokundige Kreise hinaus bekannte Tangoklassiker für Piano solo selbst arrangierten, verjazzten Interpretationen gegenüber und fügt dem ohnehin schon breit gefächerten Tangostil weitere Klangfarben hinzu. Damit führt er die Reihe Klassik Meets Jazz des Schott Verlages auf Iateinamerikanischem Terrain fort. …
    Die Bearbeitung der ursprünglich meist für Tango-Orchester (Sexteto típico) geschriebenen Klassiker — bestehend aus einem Klavier, einem Kontrabass, zwei Violinen und zwei Bandoneóns — für das Soloinstrument Klavier gelingt authentisch.
Oft gehörte und getanzte Tangos können nun zu Hause, am eigenen Instrument erklingen. Vorausgesetzt, man bringt fortgeschrittene pianistische Grundlagen mit, denn das ein oder andere Stuck sprüht geradezu vor mitreißenden Läufen. Eine Begleit-CD mit sämtlichen Titeln verhilft zu einer ersten Vorstellung des gewünschten Klangergebnisses und ist gerade bei den neu interpretierten Jazzvariationen eine große Hilfe. …
    Mit diesem Klavierband lassen sich Gefühle von aufbrausender Leidenschaft, traurigem Blues (Blues in Red and Black) über tanzbare Tangos oder rasante Boogies (Derecho Boogie) erzeugen. Es macht sehr viel Spaß, die Stücke zu spielen, auch wenn Rhythmik und Betonung für den klassisch gelernten Mozartpianisten anfänglich eine ungewohnte Hürde darstellen können. Sind die ersten Schwierigkeiten jedoch überwunden und die Noten werden vertrauter, kann man sich tief im Klang des Regens in Tango del Pioggia, bzw. Pioggia Minore verlieren, oder als virtuoser Teilnehmer des Abschiedes Astor Piazzollas von seinem verstorbenen Vater Adiós Nonino fühlen.
    Uwe Korn widmet die Sammlung seiner Frau und Muse Elena Malycheva, von der auch ein virtuoses und mit seinen immer wieder vorkommenden dissonanten Klängen interessantes Stück Tango beigefügt ist.
    Der Band mit CD ist jedem klavierspielenden Tango- und Jazzfan wärmstens zu empfehlen. Gerade für Tango ist es nicht sehr leicht, eine gute Zusammenstellung bekannter und spielbarer Stucke für Solo-Klavier zu finden. Die gegenübergestellten, ,verjazzten‘ Arrangements machen einen weiteren exotischen Reiz aus."   (Svenja Daub, Zeitschrift Tangodanza 3/2011)

 

Uwe Korn
Alexandra Korn (Illustrationen)
Christmas meets Jazz

for piano
SCHOTT ED 21086

mit CD (Bauer Studios)

 

Klassik meets Jazz 2

 

Notenbeispiele/Examples:

Rudolph The Renosed Reindeer

We Wish You A Funky Xmas

Winter Wonderland

Leise rieselt der Blues

 

Inhalt / Contents:
Rudolph The Renosed Reindeer
O du fröhliche 
Morgen kommt der Weihnachtsmann
Maria durch ein Dornwald ging
We Wish You A Funky Xmas
O Tannenbaum
God Rest You Merry, Gentlemen
Winter Wonderland
Morgen, Kinder, wird's was geben
Leise rieselt der Blues
Deck The Halls
Stille Nacht
Gloria in excelsis deo
Lasst uns froh und munter sein
Alle Jahre wieder
Jingle Bells Samba

 

   „Christmas Meets Jazz“ enthält 16 beliebte Weihnachtslieder in jazzigen Klavierarrangements und führt damit die „…meets Jazz“-Reihe fort. Die Stilistik reicht von der einfühlsamen Jazzballade über rockige und swingende Rhythmen bis hin zur beschwingten „Jingle Bells Samba“. Die Aufnahmen auf der beigefügten CD, die jeden Titel in einer Fassung für Piano mit Band und einer Play-Along-Version enthält, garantieren zusammen mit den weihnachtlich-stimmungsvolle Illustrationen eine fröhliche jazzy Christmas Party.
   'Christmas Meets Jazz' contains 16 popular Christmas carols in jazzy arrangements for the piano and continues the '… Meets Jazz' series. The styles of this edition range from the sensitive jazz ballad via rocking and swinging rhythms to the lively 'Jingle Bells Samba'. The recordings on the accompanying CD, which contains both a piano solo with band of each title and a play-along version, and the evocative Christmas illustrations guarantee a merry jazzy Christmas party.